Seebad Lubmin am Greifswalder Bodden / Ostsee

Lubmin 1910 * im Hintergrund das "Hotel am Meer"

S E E B A D   L U B M I N   1 2 7 1   -   2 0 1 4 

Das Seebad Lubmin gelegen am Greifswalder Bodden
hat schon eine lange Geschichte. . .

Erstmals 1271 urkundlich erwähnt, gehörte das Dorf 1273 zum Kloster Eldena ( bei Greifswald) als "Lubemyn" slawischer Herkunft.

um 1850 vereinzelt erste Sommergäste, Fischer stellten ihre Katen für Sommergäste zur Verfügung, um ihre finanzielle Not zu lindern

1886 Lubmin wird „Seebad“ genannt, ca. 424 Einwohner

1887 erste Badegäste (170 Personen) im Seebad Lubmin verzeichnet

1893 Lubmin wird durch einen Abzweig von Wusterhusen an die Chaussee Eldena / Wolgast angeschlossenJuli

1893 Eintreffen der ersten Postkutsche, Postagentur befindet sich im „Gasthaus zur Post“

1894 Bau und Eröffnung des Warmbades, eine Badewanne und ein Heizofen - Wasser wurde in Eimern vom Strand herauf getragen und im Bad erwärmt

um 1900 erste Hotels, Villen und Pensionen entstehen, der Badebetrieb nimmt sprunghaft zu

1928 Bau der Seebrücke, Länge 245 m - die Teppichknüpferei wird ins Leben gerufen

2005 Renovierung des ehemaligen Bahnhofgebäudes (Anbau weiterer Gebäude) und Einzug der Kurverwaltung & Bibliothek in die neuen Räume."Seebad - Zentrum"
Eröffnung eines zweiten großen Supermarktes gegenüber des Seebadzentrums

2006 Bauarbeiten der neuen Promenade werden abgeschlossen, es entstehen zwei rollstuhlgerechte Strandzugänge

2007 in Planung stehen zwei barrierefreie öffentliche Toiletten entlang der Stranpromenade

2011 zwei Waggons der ehemaligen Schmalspurbahn konnten vor dem Verfall gerettet werden. Sie wurden auf dem Seebadplatz (am Ort der ehemaligen Verlauf der Gleise) aufgestellt; zu besonderen Anlässen können sie besichtigt werden.

2014 ein weiterer Teilabschnitt der Uferpromenade wurde fertiggestellt.
... nun kann man von der Seebrücke bis zur Marina Lubmin bequem über den Holzweg laufen :-)!!

2016 war ein großes Jubiläumsjahr - 745 Jahre Lubmin, 125 Jahre Seebad (-Status)...


neue Kurverwaltung im "alten Bahnhof"

" K L E I N B A H N H O F "   L U B M I N 

1898 Eröffnung der Kleinbahn, 750mm Schmalspurbahn, Bahnstrecke von Greifswald über Lubmin nach Wolgast. („Feuriger Elias“) - der Bahnanschluss führt mehr Gäste nach Lubmin.

1945 wurde die Kleinbahn abgebaut und als Reparation nach Russland gebracht
Zuerst noch als Wohnhaus genutzt, stand das Bahnhofsgebäude ab 1998 leer.

2004 wurde das Bahnhofsgebäude saniert - hier befindet sich nun der Sitz der Kurverwaltung.
Als "Anbau" entststanden Räumlichkeiten für die Bibliothek & ein Gästehaus.


fotographiert von Familie Junker (Gäste)

S E E B A D   L U B M I N   H E U T E 

Bekannt ist Lubmin für sein begrüntes Hochufer und den feinsandigen, kinderfreundlichen Strand. Auf seiner ausgedehnten Promenade zwischen gepflegten Hecken und Blumen wird unter hohen Kiefern promeniert - oder vom Café aus mit den Augen spaziert.

Als Wassersportler finden Sie vor Lubmin ideale Surf- und Segelbedingungen.

Von der Seebrücke aus haben Sie einen herrlichen Blick über die Ostsee, bis nach Rügen. Zum Greifen nahe scheint bei Klarsicht die Halbinsel Mönchgut zu sein. Auch die früher für prominentere Bürger reservierte Insel Vilm sowie die Einfahrt zum Strelasund mit dem Stralsunder Seehafen sind auszumachen. Und sollten Sie nach der Peilung Segeln oder Surfen als zu anstrengend empfinden - Ausflugsdampfer verkehren zwischen der Seebrücke und der Insel Rügen oder einem der vielen anderen Kleinoden der Ostsee. Auch zu Boddenrundfahrten stechen sie auf See.

Abwechslung vom Strandleben bieten Radtouren und Wanderungen. Beliebte Ziele sind die kleinen Dörfer und das Feuchtgebiet Ziesebruch.
Reiter und solche, die es werden wollen, zieht es besonders in die Reitschule nach Wusterhusen.

Etwa 10 km liegt das kleine Örtchen Ludwigsburg, ein geschichtsträchtiges Schloß mit Gutsanlage kann hier besichtigt werden...

Die Hanse- und Universitätsstadt Greifswald ist ca. 20 km entfernt und Wolgast, das Tor zur Insel Usedom ca. 18 km.